umweltmassnahmen der zermatt bergbahnen
3 Renaturierungen
Landschaftsschäden entstehen einerseits durch natürliche
Einwirkungen, andererseits durch die Nutzung des Geländes. Wenn die
zerstörte Pflanzendecke nicht stabilisiert wird, vergrössern
sich die Lücken mit zunehmender Erosion. Die Zermatt Bergbahnen AG
bemüht sich, neue Beeinträchtigungen zu vermeiden und
bestehende Schäden möglichst naturnah zu beheben. Im Sommer
2005 findet in der Region Gant eine ausgedehnte Renaturierungsaktion
statt. Dabei wird eine Vielzahl der heute vorhandenen Wege der Natur
zurückgeführt. Im Rahmen des Schadeninventars findet zudem
seit 2002 die Entrümpelung der Natur statt - das gezielte
Entfernen nicht mehr genutzter Anlagen.
Bildlegende
- Bild 1:
- Böschungsanriss - anhaltende Erosion verursacht ein Fortschreiten der Abrissfläche
- Bild 2:
- Rutschung einer Böschung - bei fehlender Stabilisierung rutscht immer mehr Material nach
- Bild 3:
- Skizze einer zu sanierenden Böschung
- Bild 3b:
- Skizze zur Absenkung einer angerissenen Böschung
- Bild 4:
- Sanierte und mit Jutenetz stabilisierte Böschung - die Jute baut sich innert weniger Jahre natürlich ab
- Bild 5:
- Zuviele Wege verderben die Landschaft - mit Steinen unzugänglich gemachter Trampelpfad
- Bild 6:
- Massnahme am Unteren Schwarzsee: zum Schutz der sensiblen Ufervegetation vor Tritt und Verschmutzung wurde eine Trockenmauer erstellt
<-- 2 Wald-/Wildschutz •
4 Begrünungen -->
28.4.2005 Franziska Witschi - buweg - büro für umwelt und energie - 3930 Visp
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