medienmitteilung - zermatt bergbahnen
Zermatt, 15. Februar 2002
→ Zermatt Bergbahnen AG: Erfolgreiche Fusion (PDF: 2 Seiten, 8K)
→ Fusion réussie des Zermatt Bergbahnen SA (PDF: 2 pages, 8K)
→ Zermatt Bergbahnen AG: successful merger (PDF: 2 pages, 12K)
→ Ferrovie di montagna Zermatt SA: una fusione riuscita (PDF: 2 pagine, 9K)
Zermatt Bergbahnen AG: Erfolgreiche Fusion
An ihrer Generalversammlung vom 15. Februar 2002 haben die Aktionäre der
drei Bergbahnunternehmungen in Zermatt dem Fusionsvertrag zugestimmt. Der Weg
für eine neue Epoche in Zermatt ist frei. Mit dem Zusammenschluss der
Matterhornbahnen AG , der Zermatter Rothornbahn AG und der Standseilbahn
Zermatt-Sunnegga AG sowie mit der Sport Area der Gornergrat-Monte Rosa-Bahnen
als Sacheinlage entsteht somit eine der grössten Seilbahnunternehmungen in
der Schweiz mit dem Namen "Zermatt Bergbahnen AG". Mit gemeinsamen Zielen,
abgestimmten Strategien sowie dem Nutzen von Synergien soll die neu
gegründete Bergbahnunternehmung aktiv die Entwicklung der Destination
Zermatt mitgestalten.
Eindeutiger Entscheid
Die Generalversammlungen der drei Bergbahngesellschaften fanden am selben Tag
zeitversetzt statt. Die Fusionsabstimmung der Zermatter Rothornbahn AG wurde mit
grosser Spannung erwartet, da die notwendige zwei Drittelmehrheit nicht mit
Bestimmtheit vorhersehbar war. Um so erfreulicher ist deren Zustimmung mit 96%.
Die sich mehrheitlich im Besitze der Burgergemeinde Zermatt befindende
Matterhornbahnen AG stimmte mit 99.8 % und die Standseilbahn Zermatt-Sunnegga
AG, deren Mehrheitsaktionär die Einwohnergemeinde ist, mit 99.8 % dem
Fusionsvertrag eindeutig zu.
Zermatt Bergbahnen AG in Zahlen
Private Aktionäre sind an der neuen Unternehmung mit 34%, die
Burgergemeinde mit 23%, die Gornergrat- Monte Rosa- Bahnen mit 22% und die
Einwohnergemeinde mit 21% beteiligt. Das Aktienkapital der Gesellschaft
beträgt CHF 31'460'000.- und ist in 392'200 Namenaktien und 237'000
Inhaberaktien im Nennwert von je CHF 50.- eingeteilt und ist voll liberiert. Die
Planbilanz sieht ein Umlaufvermögen von 15% und ein Anlagevermögen von
85% mit einer Blianzsumme von CHF 125 Millionen vor. Das Fremdkapital steht zum
Eigenkapital mit jeweils 50%. Die Zermatt Bergbahnen AG betreibt zur Zeit 40
Beförderungsanlagen und weist zusammen mit Cervinia 250 Pistenkilometer
auf.
Bedeutung der Fusion
Mit dem Zusammengehen der drei Bergbahnen entsteht eine der grössten
Seilbahnunternehmungen in der Schweiz und sie bleibt im Besitz der Zermatter.
Die Wichtigkeit der Strukturbereinigung und des Destinationsgedankens wurde von
den Aktionären erkannt. Die Zermatt Bergbahn AG kann nun als dynamische
Unternehmung die Zukunft von Zermatt massgeblich mitgestalten und gestärkt
auf dem Markt auftreten. Der Gast wird in naher Zukunft von optimal aufeinander
abgestimmten, modernen und attraktiven Skigebieten profitieren.
Die neuen Verwaltungsräte
Unter dem Präsidium von Hans-Peter Julen wird der neue siebenköpfige
Verwaltungsrat für eine verkürzte Amtsdauer von zwei
Geschäftsjahren bis zur ordentlichen GV über das Geschäftsjahr
2003/04 die strategische Führung übernehmen. Die neuen
Verwaltungsräte in alphabetischer Reihenfolge: Christoph Bürgin,
Zermatt, Dr. Peter Furger, Visp, Florian Julen, Zermatt, Werner Rom,
Zollikerberg, Agathe Wirz-Julen, Zermatt, Dr. Roland Zegg, Chur.
Referenten an der Medienkonferenz
An der Medienkonferenz unterrichtete Hans Peter Julen, der neue
Verwaltungsratspräsident über die Ziele und die Strategie der neuen
Unternehmung. Dr. Peter Vollmer, Direktor Seilbahnen Schweiz und Nationalrat
erklärte die Bedeutung der Fusion in Zermatt für die Schweizer
Seilbahnbranche. Roland Imboden, Direktor Zermatt Tourismus weist auf die neue
Bergbahngesellschaft im Zusammenhang mit der Destination Zermatt hin.
Zermatt, 15. Februar 2002
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