medienmitteilung - zermatt bergbahnen
Zermatt, 21. März 2004
Snowboard SM Zermatt Dritter Platz für Thomas Wyden
Die Schweizer Snowboard-Elite traf sich am Wochenende in Zermatt zur Jam Session
- und ein Walliser brachte es dabei auf einen Podestplatz.
VON NATHALIE HENSELER
Zermatt war am Wochenende ganz in Snowboarder Händen: Auf Klein Matterhorn
konnten bei perfekten Bedingungen die Schweizermeisterschaften in der Halfpipe
ausgetragen werden. «Der Wettkampf war sensationell. Ohne die
Spitzenleistung der Zermatt Bergbahnen wäre ein solcher Wettkampf nie
möglich gewesen», freute sich Organisator Patric Berg von Swiss
Snowboard. Die Zermatt Bergbahnen haben die Halfpipe eigens für diesen
Wettkampf hergestellt und dazu noch einen Zubringerlift installiert. «Eine
so gute Schweizermeisterschaft haben wir noch nie erlebt», sagte Berg.
Zermatter auf dem Podest
Die nationalen Titel wurden am Samstag bei den Juniorinnen und Junioren, und am
Sonntag bei der Elite vergeben. Bei den Männern siegte der Bündner
Weltcup-Fahrer Sergio Berger vor dem Olympiasieger von Nagano, Gian Simmen, und
dem Walliser Thomas Wyden. Der 27-Jährige Zermatter verblüffte die
Fachwelt mit seinem Podestplatz. Der zweite Walliser am Start, Sandro Walker aus
Visp, qualifizierte sich für das Finale und beendete den Wettkampf auf dem
zwölften Platz.
Favoritin gewann souverän
Bei den Frauen setzte sich die Bündner Favoritin und Weltcup-Fahrerin
Manuela Pesko deutlich durch. Sie siegte vor der Birsfelderin Andrea Schuler und
Ursina Haller aus Zernez. Petra Schaller aus Zermatt klassierte sich auf dem 15.
Rang.
Selten gesehenes Top-Niveau
«Das Niveau der Wettkämpfe war sehr hoch, da praktisch sämtliche
Top-Fahrer am Start standen», bilanziert Patric Berg. Und da im Freestyle
noch immer das Fahren und nicht der Wettkampf an sich im Vordergrund stehen,
wurde das Finale dieser Schweizer Meisterschaften als Jam Session
durchgeführt. Das bedeutet, dass alle Finalteilnehmerinnen und -teilnehmer
während einer Stunde lang die Halfpipe runterfahren und ihre Tricks zeigen.
So oft sie wollen. Die beiden besten Resultate zählen am Ende bei der
Bewertung. «Diese Jam Session ist eine Eigenheit der Schweizer»,
erklärt Berg abschliessend.
Zermatt, 21. März 2004
|