medienmitteilung - zermatt bergbahnen
FIS Snowboard Junioren WM 2005
Zermatt, 21. April 2005
Snowboardcross der Junioren und Juniorinnen
Doppelsieg für die Franzosen
Sonnenschein, blauer Himmel und beste Schneeverhältnisse - besser
konnten die Bedingungen bei der FIS Snowboard Junioren WM 2005 in
Zermatt für die jungen Fahrer und Fahrerinnen nicht sein. Und besser
konnte es auch nicht für Sophie Rodriguez und Tony Ramoin (beide aus
Frankreich) an diesem wunderschönen Tag und beim Snowboardcross
laufen. Die beiden gewannen Gold. "Ich kann es nicht glauben. Damit
hatte ich nicht gerechnet", sagt Sophie Rodriguez und lacht: "Mal
schauen, ob ich auch am Samstag in der Halfpipe so viel Glück habe, da
starte ich nämlich auch noch." Die Silbermedaille holte sich Susanne
Moll (Österreich), Bronze Diane Thermoz Liaudy (Frankreich).
Tony Ramoin schüttelte zunächst nur mit dem Kopf, schlug beide Hände
über seinem Gesicht zusammen und legte schliesslich auf dem
Siegerpodest einen kleinen Goldtanz hin. "Am schwersten war die erste
Steilkurve und der letzte Sprung bei dem Parcours", meint Tony, "da
konnte man sehr schnell die Kontrolle über sein Board verlieren."
Silber ging an Markus Schairer (Österreich), Bronze sicherte sich
Pierre Vaultier (Frankreich).
Insgesamt nahmen 55 Snowboarderinnen und 87 Snowboarder an dieser ersten
Entscheidung der FIS Snowboard Junioren WM 2005 in Zermatt teil.
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Zermatt, 22. April 2005
Parallel Giant Slalom der Junioren und Juniorinnen
Deutschland und Österreich räumen ab
Sie lagen auf dem Boden, welzten sich im Schnee und schrien ihre Freude
heraus. Denn Amelie Kober und Selina Jörg war bei der FIS
Snowboard Junioren WM 2005 in Zermatt ein Doppelschlag gelungen. Silber
und Bronze holten die deutschen Fahrerinnen im Parallel Riesenslalom.
Gold gewann Corinna Boccacini aus Italien. Bei den jungen Herren gewann
der Österreicher Benjamin Karl, Bronze ging an seinen Landsmann Stefan
Pletzer. Die Silbermedaille holte sich Rok Marguc aus Slowenien.
Insgesamt waren 58 Juniorinnen und 63 Junioren an den Start gegangen und
lieferten sich ein spannendes Rennen im Angesicht des mächtigen
Matterhorns.
"Bei so einem super Wetter und solchen perfekten Schneeverhältnissen
hier am Matterhorn ist so ein Sieg natürlich noch viel geiler", sagte
Benjamin Karl. Stefan Pletzer konnte sein Glück kaum in Worte fassen:
"Was soll ich sagen: Ich freue mich brutal über die Bronzemedaille."
Auch Amelie Kober strahlte bis über beide Ohren: "Ich habe ja bereits
bei der letzten Junioren-WM Silber gewonnen und stand jetzt unter sehr
großem Druck. Nun bin ich sehr froh und erleichtert." Für ihre deutsche
Teamkollegin Selina Jörg war es die erste Medaille bei einer
Junioren-WM. "Eine riesige Überraschung", sagt sie, "aber der Parcours
war auch sehr gut gesteckt, sehr rhythmisch. Ganz nach meinem
Geschmack."
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Zermatt, 23. April 2005
Halfpipe und Big Air der Junioren und Juniorinnen
Schweizer trumpfen auf - Holländer hebt ab
Ein Tag, zwei Entscheidungen, vier goldige Gewinner - der letzte Tag der
FIS Snowboard Junioren WM 2005 in Zermatt hatte es wirklich in sich! In
der Halfpipe ging es bereits am frühen Morgen um Medaillen: Sophie
Rodriguez (Frankreich) und Janne Korpi (Finnland) zeigten dabei die
fettesten Airs und gewannen jeweils Gold. Silber und Bronze ging bei den
Juniorinnen an Claire Bidez (USA) und Sina Candrian (Schweiz), bei den
Junioren an Louie Vito (USA) und Kory Wright (Kanada). Im Anschluss
folgte der Big Air. Hier triumphierten Joy Geenen (Holland) und
Lokalmatadorin Ursina Haller (Schweiz). Eva Lindbichler
(Österreich) und Tina Luft (Deutschland) errangen Silber und
Bronze, ebenso wie die beiden Norweger Erik-Johan Botner und Torstein
Horgmo.
Schlechte Wettervorhersagen ließen den Organisatoren keine andere
Wahl, als die letzten beiden Wettkämpfe zusammen am heutigen
Samstag durchzuführen. "Die Gefahr war zu groß, dass wir den
für Sonntag geplanten Big Air hätten absagen müssen",
sagt Christen Baumann, der Chef des Organisationskommitees in Zermatt.
Und so blieb kaum Zeit zum Luftholen - die jungen Boardstars setzten
einen Höhepunkt nach dem anderen.
Sophie Rodriguez legte in der Halfpipe gleich zu Beginn ihres ersten
Runs einen sauberen Frontside 720er hin. Da staunten selbst die Judges.
"Ich bin volles Risiko gegangen", sagt Sophie, "und es hat sich gelohnt.
Ein Traum! Mein zweites Gold nach dem Snowboardcross." Für die
junge Schweizerin Sina Candrian war es die erste Medaille bei einer
Junioren-WM. "Ich kam super heraus. Da hat einfach alles gepasst." Janne
Korpi überzeugte mit Sprüngen wie einem Frontside 900er oder
Backside 720er die Judges.
Beim Big Air überragte Joy Geenen das gesamte Feld mit einem Switch
Backside 720er. "Ich habe schon bei der Landung ein sehr gutes
Gefühl gehabt. Aber, dass ich Gold gewonnen habe, kann ich immer
noch nicht glauben", sagte er bei der Siegerehrung auf dem Kirchplatz.
Lokalmatadorin Ursina Haller sorgte mit einem sehr hohen und sicher
gestandenem Backside 360er für das erste und einzige Gold der
Schweizer bei der FIS Snowboard Junioren WM 2005 in Zermatt. "Ich bin
über den Kicker geflogen und habe gespürt: Das war cool", sagt
Ursina und lacht, während sie ihren Kopf ungläubig
schüttelt, "aber das es dann gleich Gold wird, hätte ich nie
gedacht."
Damit haben die Weltmeiserschaften der Junioren und Juniorinnen in
Zermatt einen krönenden Abschluss gefunden. Die jungen Boardstars
haben im Snowboardcross, im Parallel Riesenslalom, in der Halfpipe und
beim Big Air fantastische Leistungen geboten, die sie vielleicht schon
im nächsten Jahr bei den olympischen Winterspielen in Turin
fortsetzen. Viel Glück!
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